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Karlsruhe

Karlsruhe
Ansprechpartner:Dipl.-Ing. Dipl.-Kfm. Oliver Urschel
Förderung:Stiftung "bauen - wohnen - leben"
Starttermin:12. Mai 2005

Programm


MIKA MieterInnen-Initiative Karlsruhe e.G.

1997 Gründung der Wohnungsgenossenschaft mit dem Ziel der Konversion von ca. 2,1 ha auf der vom Abriss bedrohten Kasernenanlage "Smiley Barracks“.
1997-1999 Umbau von vier ehemaligen, denkmalgeschützten Wehrmachtsgebäuden. Es entstanden 86 sozial gebundene Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von 9.300 m². Die Planung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Fachleuten und Laien der MiKa-Bauplanungsgruppe und den späteren Bewohnern, wodurch unterschiedliche Wohnungsgrößen (1-7 Zimmer) realisiert und die verschiedenen Wohnbedürfnisse befriedigt werden konnten. Eine Haushälfte (1/8 der Gesamtwohnfläche) wurde rollstuhl- und blindengerecht ausgebaut. Alle Hauseingänge sind barrierefrei erreichbar. Die Kaltmiete beträgt 4,60 €/m², eine Erhöhung ist bis max. 6,50 €/m² möglich.
2002 Umbau eines fünften Gebäudes zum Kultur- und Gemeinschaftshaus. Mit den Räumen des Kulturvereins mikado und der Gaststätte „fünf“ mit Biergarten im Erdgeschoss. Im Obergeschoß betreibt die Stadtbibliothek ihre Amerikanische Bibliothek und im Dachgeschoß sind die Wohnung für die Pächter und Büros untergebracht.
Entsprechend einem ökologischen Umbau wurde sparsam mit Ressourcen und Geld umgegangen. Vorhandene Substanz wurde genutzt, gebrauchte Baumaterialien wenn möglich wieder verwendet. In den Wohnungen wurde auf natürliche Oberflächen Wert gelegt. Unter den Rasenflächen wurden alte Öltanks als Zisternen zur Regenwassernutzung verbaut.
Das Bauvolumen betrug rund 8,7 Mio. EUR (935 EUR/m²WF).
Basys-Holzhaus

Das basys-Fertighaus wird in Massivholzbauweise erstellt, die eine 3 bis 3,5 mal höheren Holzeinsatz als die Holzrahmenbauweise mit sich bringt. Es ist ab 120.000 € erhältlich. In das ökologische Bauen wird die regionale Wertschöpfung durch Verwendung von Holzmaterialien aus der näheren Umgebung einbezogen.
Das Haus ist komplett aus „R-zertifizierten Materialien“ gebaut und besteht bis zu 80% aus nachwachsenden Rohstoffen.
ThermoHolz-Fenster und Türen, sowie ThermoHolz-Schalungen ergänzen dieses Baukonzept ebenso wie Zellulose- und Holzspänedämmungen bis hin zu verputzten Fassaden auf Holzfaserplatten oder Holzwolleleichtbauplatten.
Entwickelt wurde das Haus im Rahmen des Forschungsprojekts „basys“, welches als Ziel die „Entwicklung einer auf den Lebenszyklus optimierten Systemlösung für den verdichteten Wohnungsbau mit Massivholztechnologie“ hat.
Das Haus wurde ausgezeichnet mit einem zweiten Preis unter dem Titel „Das Wunschhaus der Deutschen“ in einem Wettbewerb der Bausparkasse Schwäbisch Hall und der Zeitschrift "Stern".
Die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten vom Starter-Haus zum Reihen- und Ketten-Haus bis hin zu kompletten Siedlungs-konzepten werden laut Hersteller ergänzt durch neueste Innovationen im Bau- und Ausbaubereich.
Sanierung Nowackanlage
Der bestehende Gebäudekomplex unterteilt sich in drei Gebäudeteile. Das fünfgeschossige Wohngebäude mit Gewölbekeller entstand um 1870. In den 60er Jahren wurde eine Druckerei angebaut.
Der Architekt hat bei der Totalsanierung des Altbaus die Projektentwicklung übernommen und ist auch an der Bauherrengemeinschaft finanziell beteiligt.
Insgesamt werden 10 Eigentumswohnungen sowie 4 gewerbliche Büro- oder Praxiseinheiten errichtet. Es entstehen u.a.
3-Zimmer Wohnungen mit Balkon, ca. 108 m² Nutzfläche
4-Zimmer Wohnungen mit drei Balkonen, ca. 187m² Nutzfläche
4-Zimmer Dachgeschosswohnung mit Dachterrasse, ca. 223 m² Nutzfläche
Der Verkaufspreis liegt bei knapp 3.000 EUR/m², Kosten der Sanierung ca. 2.000 EUR/m². Z.B. wird die Wohnung im 1.OG mit „rund 450.000 EUR“ gehandelt.
Entwicklungsgebiet City-Park (Aurelis Real Estate)
Auf dem Gelände des ehemaligen Bahnausbesserungswerks Karlsruhe entsteht derzeit ein neues Wohngebiet.
Hierzu wurde ein Städtbaulicher Rahmenvertrag zwischen der Stadt und dem Eigentümer Aurelis Real Estate, einem Joint-Venture zwischen Deutscher Bahn AG und WestLB. geschlossen.

Die Fläche des Plangebiets beträgt brutto 330.800 m², die Grundstücksfläche 280.000 m². Hiervon sind ca. 135.000 m² mit einer Bruttogeschossfläche von 414.000 m² zu bebauen, was einer durchschnittlichen Geschossflächenzahl von 3,1 entspricht. Die geringeste Bebauungsdichte weisen die Stadtvillen mit einer GFZ von 1,1 auf.
60% der Fläche sind für Wohnungen und 40% für gewerbliche Nutzung vorgesehen.

Wohnungen:
Bruttogeschossfläche 248.400 m²
ca. 2.800 Wohnungen / 5.500 - 6.000 Bewohner
jährliches Volumen von 140 WE = 20 % der neu errichteten Wohnungen in Karlsruhe pro Jahr

gewerbliche Nutzung:
Bruttogeschossfläche von 165.600 m²
Büro- und Dienstleistungsareal
ca. 75% Büronutzung, jährliches Volumen von 6.000 m² BGF
¼ des aktuellen jährlichen Umsatzvolumens Karlsruhes

Probleme mit Altlasten im Sinne von Industrieverunreinigungen gab es kaum, aber das Gelände war um 2,50 aufgefüllt gewesen. Dieses Material musste nun als Abfall entsorgt werden.

Die Vermarktung der Grundstücke begann im Jahr 2000. Die Flächen sollen in 4 Phasen am Markt platziert werden, um diesen nicht zu überfordern. Die Verkaufspreise der bereits fertiggestellten Wohngebäude betragen zwischen 1.850 und 2.400 EUR/m².
Baustelle "Wohnen am Park" (Weisenburger Bau)

Das Baufeld 3 im City Park mit 1.579 m² Grundstücksgröße liegt in der Hand der IMMOTREND Bauträger und Immobilienkonzeptions-GmbH. Als Generalunternehmer hat die Fa. Weisenburger Bau das Gebäude mit überwiegend regionalen Firmen in einer Bauzeit von einem knappen Jahr verwirklicht. Die Gesamtbaukosten betrugen rund 5 Mio. €.

Entstanden sind 2 Mehrfamilienhäuser mit komfortablen Eigentumswohnungen mit 1-4 Zimmern und einer Auswahl an 18 verschiedenen Wohnungsgrundrissen.
Ausstattungsmerkmale sind beispielsweise Granitbelag im Treppenhaus, Fahrstuhl, Massiv-Parkettboden in allen Wohn- und Schlafräumen, große Balkone und Dachterrassen (teilweise überdacht).

Mit Stand vom März 2005 sind nur noch acht Wohnungen zu verkaufen, was einem Verkaufsstand von 80% entspricht. Die Wohnungen im Dachgeschoss sind eher schwierig zu verkaufen, ebenso die kleinen Wohnungen im Erdgeschoss. Die Preise liegen bei ca. 2.200 EUR/m²WF.
Wohnungen der LEG Baden-Württemberg im City-Park

Die Landesentwicklungsgesellschaft Baden-Württemberg mbH ist ein klassischer Bauträger. In ihrem ersten Bauabschnitt im City Park, dem Baufeld 9 mit 5.209 m² Grundstücksgröße, verwirklicht die LEG Wohngebäude mit 27 Wohnungen in Blockrandbebauung. Die Zwei-Zimmer-Wohnungen hin bis zum Vier-Zimmer-Penthouse verfügen über eine gehobene Ausstattung (u.a. Fußbodenheizung, Aufzug, Parkettboden), sind großzügig geschnitten und attraktiv gestaltet.

Derzeit (05/2005) werden noch zum Verkauf angeboten:
Wohnflächen von 77,53 m² bis 111,49 m²
Verkaufspreise von 176.900 EUR bis 254.100 EUR
Kaufpreisspanne pro m² von 2.280 EUR/m² bis 2.412 EUR/m²

Die Musterwohnung im Erdgeschoss mit 4 Zimmern, 100m², lässt sich wegen dem Blick auf die Altbebauung schlecht vermarkten. Die Maisonette-Wohnungen sind ebenfalls problematisch, da Treppen innerhalb der Wohnung nicht akzeptiert werden, wenn sich ein Aufzug im Haus befindet. Von den Interessenten ebenfalls negativ bewertet wird, wenn keine Toilette im Bad vorhanden ist. Photovoltaik oder Ähnliches wird nicht genutzt, da von Seiten der Kaufinteressenten angeblich keine Nachfrage nach derartigen Einrichtungen besteht.