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Schwäbisch-Hall

Schwäbisch-Hall
Ansprechpartner:Dipl.-Ing. Dipl.-Kfm. Oliver Urschel
Starttermin:04. Februar 2009

Der Lehrstuhl Ökonomie und Ökologie bietet am 04. Februar 2009 für Besucher der Vorlesungsreihen Bauökologie und Real Estate Management eine ganztägige Exkursion nach Schwäbisch Hall an. Unter Anderem steht die Besichtigung der Solarzellenfertigung von Würth Solar auf dem Programm.

Programm


Würth Solar GmbH & Co. KG

Die Würth Solar GmbH & Co. KG mit Sitz in Schwäbisch Hall wurde 1999 zur Entwicklung der kommerziellen Fertigung von Photovoltaik-Modulen auf Basis der CIS-Technologie (Verbindung von Kupfer, Indium und Selen), der wesentliche Vorteile gegenüber der Silizium-Technologie zugesprochen werden, gegründet. Würth Solar ist ein Unternehmen der Würth Elektronik Gruppe, einer selbständigen Tochter der Unternehmensgruppe Würth.
Nach der Vorentwicklung in Kooperation mit dem Institut für Physikalische Elektronik (ipe) in Stuttgart und dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW) eröffnete Würth Solar 2006 in Schwäbisch Hall die CISfab als weltweit erste Produktionsstätte zur Großserienproduktion von CIS-Photovoltaik-Modulen (Gene-CIS) . Gleichzeitig wurde zur fachlichen Unterstützung und Begleitung der laufenden Produktion im selben Jahr die Würth Elektronik Research GmbH gegründet, deren Schwerpunkte auf Optimierung des Wirkungsgrades und der Energieausbeute der Module, der Verwendung alternativer flexiblerer Substrate wie Kunststoff- oder Metallfolien statt Glas und der Minimierung der Herstellungskosten liegen.
Bis zum Jahre 2008 wurde die Produktionskapazität auf 30 MW (Jahresproduktion von ca. 350.000 CIS-Modulen) ausgebaut und der Zusammenschluss mit dem Photovoltaik-Systemanbieter Würth Solergy durchgeführt. Damit ist Würth Solar heute weltweit führender Modulhersteller und Komplettanbieter für Photovoltaik-Anlagen auf Basis der CIS-Technologie und beschäftigt rund 200 Mitarbeiter. (http://www.wuerth-elektronik.de/ )
Bausparkasse Schwäbisch Hall AG

Schwäbisch Hall ist die größte und mit 6,6 Millionen Kundinnen und Kunden kundenstärkste Bausparkasse Deutschlands. Das Geschäftsjahr 2008 hat der Marktführer mit 32 Milliarden Euro Bauspar-Neugeschäft abgeschlossen.Schwäbisch Hall ist die Bausparkasse der Volksbanken und Raiffeisenbanken und im genossenschaftlichen FinanzVerbund verankert. Mit den rund 1.230 genossenschaftlichen Banken bietet die Schwäbisch Hall-Gruppe maßgeschneiderte Konzepte zur privaten Zukunftsvorsorge, Vermögens- und Wohneigentumsbildung sowie Baufinanzierungen aus einer Hand.
(http://www.schwaebisch-hall.de/ )
Schwäbisch Hall Facility Management GmbH

Die Schwäbisch Hall Facility Management GmbH ist ein Komplett-Anbieter für alle Gewerke und Dienstleistungen rund um das Gebäude- und Facility-Management. Sie bewirtschaftete seit vielen Jahren die Hauptverwaltung der Bausparkasse Schwäbisch Hall mit 120.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche, bietet ihre Leistungen zusätzlich aber sowohl im genossenschaftlichen Finanzverbund als auch Unternehmen in der regionalen Umgebung an.
Das Angebot der SHFM umfasst technische Dienste (Baumanagement, technisches Gebäudemanagement und Energiemanagement), infrastrukturelle Dienste (Catering, Service-Center, Postservice, Archivierung, Gebäudeservice und Sicherheitsdienste) und kaufmännische Dienste. (http://www.shfm.de/ )
Kunsthalle Würth

Die Kunsthalle Würth wurde auf dem ehemaligen Areal der Haller Löwenbräu inmitten der Schwäbisch Haller Altstadt errichtet und im Jahre 2001 eröffnet. Sie umfasst ca. 2600 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Für Architekt Henning Larsen aus Kopenhagen, dem Sieger der internationalen Ausschreibung 1997, lag die Herausforderung in der Schaffung eines modernen Gebäudes, dass sich an die Architektur und Skala der mittelalterlichen Stadt anpasst und trotzdem, im Zusammenspiel mit der markanten Brauerei und der Katharinenkirche, als Zeichen hervortritt. Die Lösung bestand in der optischen Zweiteilung des Museumsbaus im obersten Geschoss mit einem dazwischenliegenden öffentlichen Platz. Dieser Freiraum wird flankiert von den Kuben des Eingangsgebäudes mit Kunstshop und Cafeteria und dem Adolf-Würth-Saal, einem Mehrzwecksaal für Ausstellungen und Veranstaltungen. Der massive Baukörper aus Stahlbeton ist mit Crailsheimer Muschelkalk aus der Region verkleidet, der, in neuer Bruchtechnik verarbeitet, interessante Effekte erzielt. Eine markante Fassade aus Stahl und Glas akzentuiert das Bauwerk und bildet einen wirkungsvollen Kontrast. Zudem lässt sie den Blick frei auf die mittelalterliche Stadt.
Für die Innengestaltung setzte neben einer vorgeschriebenen maximalen Bauhöhe auch die Decke einer bereits bestehenden Tiefgarage, auf der die Kunsthalle errichtet wurde, die Grenzen. Im Kontrast zur luftigen Erscheinung des Obergeschosses mit dem malerischen Ausblick wenden sich die beiden darunterliegenden Ausstellungsebenen nach innen und präsentieren sich als eine Folge von Verbindungen, Übergängen und Durchblicken.
(http://kunst.wuerth.com )